Unterwegs viel Leid und Elend erlebt

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Kipepeo-Vorsitzender berichtet Schülern von Hilfseinsätzen auf der Balkanroute

Integration in der Schule, Unterrichtsfach Deutsch als Zweitsprache, besorgte Headlines auf Facebook und viele ungefilterte Informationen aus den Medien prasseln tagtäglich auf unsere Kinder und Jugendlichen ein und sorgen auch innerhalb der Schülerschaft an der Verbundschule Winterberg-Siedlinghausen immer wieder für Fragen und Diskussionspotential.

Philipp Müller, Umwelt-Ingenieur und 1. Vorsitzender des Vereins „Kipepeo – fair und sozial e.V.“ unterstützte mit seiner Freundin Dunja Tepel und weiteren ehrenamtlichen Helfern im vergangenen Jahr zwei Einsätze auf der sogenannten Balkanroute an den EU Außengrenzen.

Mit einigen Spendengeldern im Gepäck reisten die Winterberger Richtung Kroatien und Serbien und erlebten viel Leid, Elend, Orientierungslosigkeit aber immer wieder Hoffnung auf Zukunft und Dankbarkeit. Über diese erlebten Eindrücke klärte Philipp Müller die Schülerinnen und Schüler der Verbundschule an beiden Standorten (Klassen 5-7 am Standort in Siedlinghausen, Kassen 8-10 am Standort in Winterberg) auf. Eingebunden wurden seine eigenen Fotos und kurze Videosequenzen rund um die Unterstützung in den Flüchtlingslagern durch zwei Ausschnitte des Kurzfilms „Süchtig nach Jihad – der Film eines kleinen Jungen“ des 26-jährigen Dokumentarfilmers Hubertus Koch.

Besonders wichtig ist es Philipp Müller den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für das alltägliche Leid vieler Menschen in Syrien und der Welt zu schaffen, zu zeigen, wieso auch in Winterberg einige Familien Schutz und Obdach gesucht haben.

Als Dank und Respekt für das ehrenamtliche Engagement überreichten Schülersprecher Alican Sarikabadayi, Schülerin Derya Dogan und Schüler Kai Schmidt dem Verein Kipepeo eine 50%ige Spendenzusage der Spendeneinnahmen des diesjährigen „Sozialen Tages“ an der Verbundschule Winterberg-Siedlinghausen. Am Dienstag, 5. Juli, werden alle Schülerinnen und Schüler wiederholt an der Kampagne „Aktion Tagwerk – Dein Tag für Afrika“ teilnehmen.

Der Erlös des eintägigen Arbeitseinsatzes der Schüler wird sowohl an verschiedene Kinder- und Jugendbildungs­projekte in den afrikanischen Ländern Ruanda, Uganda, Südafrika, Burundi und der Elfenbeinküste, als auch an den Verein Kipepeo und an die Kolpingsfamilie Siedlinghausen gespendet.

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